Berlin    -    München    -    Potsdam

Durch unser qualifiziertes Personal bieten wir Ihnen Beratung und Anlieferung im
gesamten deutschsprachigen Raum.

Ergonomische Büroeinrichtung für mehr Mitarbeitermotivation und weniger Fehltage

Den Fachbegriff für die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit nennt man Ergonomie. Ziel ist, die Arbeitsbedingungen den arbeitenden Menschen anzupassen, um die gesundheitliche Situation der Mitarbeiter zu fördern was natürlich auch Auswirkungen auf deren Leistungsbereitschaft und Leistungsvermögen hat. Dafür gibt es auch gesetzliche Regelungen in der Verordnung über Arbeitsstätten vom 20. März 1975 auf die bei der Gestaltung von Arbeitsräumen, von Arbeitsplätzen und von den jeweiligen Arbeitsprozessen zu achten ist.

Ergonomie und Büroeinrichtung

In der Praxis bedeutet das im Hinblick auf die Möblierung von Büros, dass bei der Einrichtung von Büroarbeitsplätzen - besonders Bildschirmarbeitsplätzen - ergonomische Richtlinien eingehalten werden müssen. Und dies bezieht sich auf die komplette Einrichtung der Räumlichkeiten bzw. der Arbeitsplätze, sprich auf die richtige Auswahl der Bürostühle und Sitzmöbel, der Schreibtische, auf die optimale die Akustik, die passenden Lichtverhältnisse, das Raumklima und die farbliche Gestaltung.

Zu diesen einzelnen Punkten hier im Folgenden einige Detailinformationen:

Der Arbeitstisch:

Bei der Auswahl der Büroschreibtische sollte darauf geachtet werden, dass die Tische höhenverstellbar sind in einem Höhenbereich von 68 bis 76 cm. So kann für jede Person die entsprechend passende Höhe eingestellt werden. Die DIN 4549 legt genormte Abmessungen für einen optimalen Büroschreibtisch fest.

Der Bürodrehstuhl:

Wer schon auf einem Bürostuhl gesessen hat, der nicht richtig eingestellt war oder nicht an den Arbeitsplatz angepasst war, der weiß, dass bereits schon nach kürzester Zeit Verspannungen in Bereich des Rückens und der Schultern zu spüren sind. Die DIN 4551 legt fest, dass das Untergestell des Stuhls beweglich sein muss mit mindestens 5 Rollen, dabei aber kipp- und wegrollsicher, das Oberteil darf sich nicht vom Unterteil lösen. Die Sitzhöhe muss verstellbar sein und Stoßdämpfer sowie eine weiche und abgerundete vordere Sitzfläche aufweisen. Die Rückenlehne muss verstellbar sein. Das Material sollte atmungsaktiv und leicht zu reinigen sein. So kann sich jeder Mitarbeiter den Stuhl an seine Körpergröße anpassen und somit Bandscheibenprobleme und Schulterverspannungen vermeiden.

Zur Akustik:

Bei einfachen Bürotätigkeiten sollte der Schallpegel 70 dB (A), bei überwiegend geistigen Tätigkeiten 55 dB (A) nicht überschreiten (die Umgangssprache liegt bei 50 dB). Erreicht werden kann das durch Decken- und Wandverkleidungen mit Schallschutz, durch Teppichboden oder in großen Räumen auch durch Stellwände. Ein zu hoher Schallpegel verursacht schnell Kopfschmerzen und Konzentrationsmangel. Mehr Informationen zur Akustik finden Sie hier.

Die Beleuchtung:

Für die Beleuchtung von Büros mit Tageslicht gibt die DIN 5034 Richtlinien, bei Beleuchtung mit Kunstlicht gilt die DIN 5035. Wichtig ist, dass das Licht am Arbeitsplatz nicht blendet, dass es gleichmäßig und vor allem von der richtigen Richtung einfällt (bei einem Rechtshänder von links). Eine schlechte Beleuchtung führt ebenfalls zu Kopfschmerzen bzw. Augenproblemen.

Das Raumklima:

Auch für das Raumklima gibt es Richtlinien. Wenn eine Regulierung durch Fenster nicht oder nicht ausreichend möglich ist sind Klimaanlagen empfohlen. So ist eine Lufttemperatur von 21°C vorgegeben, eine Luftfeuchtigkeit von 50%, eine Luftbewegung von 0,1m/Sek. und ein Sauerstoffgehalt von 21%. Werden diese Werte über- oder unterschritten, treten schnell Ermüdungserscheinungen oder Infektionsanfälligkeit auf.

Die Farbe:

Die Farbe im Büro richtet sich natürlich erstrangig nach der Art der Einrichtung. Weiße Wände wirken sauber, aber steril. Ein dezenter Farbton, passend zur Einrichtung, vermittelt eine angenehme Stimmung. Grünpflanzen tragen sehr zum Wohlbefinden der Mitarbeiter oder Gäste bei - wenn sie gepflegt sind. Außerdem haben Grünpflanzen auch einen positiven Effekt auf die Raumakustik. Schockfarben wie Rot sollten, besonders bei Publikumsverkehr, eher vermieden werden. Hier sind warme und beruhigende Farben angebracht.