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Raumakustik am Arbeitsplatz

Ein erhöhter Lärmpegel im Arbeitsumfeld führt nicht nur zu einer erheblichen Leistungsminderung bei den Mitarbeitern, sondern auch nachweislich zu gesundheitlichen Problemen und zwar sowohl in physischer wie auch in psychischer Hinsicht. Und obwohl die gefährlichen Auswirkungen von Schall bzw. Lärm sowohl im Hinblick auf die Gesundheit wie auch auf die Leistungsfähigkeit und die Produktivität der Mitarbeiter inzwischen durch viele fundierte wissenschaftliche Studien belegt sind werden daraus noch viel zu selten die Konsequenzen im betrieblichen Alltag gezogen. Die Ursachen dafür liegen üblicherweise darin dass bei der Einrichtung von Gebäuden nur in den wenigsten Fällen eine ganzheitliche akustische Beratung in Anspruch genommen wird. Eigentlich muss eine fundierte Akustik-Planung schon in der Bauplanungsphase eines Gebäudes erfolgen und zwar nicht nur im Hinblick auf die Schalldämmung wie dies aufgrund von gesetzlichen Vorgaben im Normalfall schon erfolgt. Dass diese Akustik-Planung auch und gerade im Hinblick auf die Schallabsorption und die Nachhallzeit in einem Gebäude erfolgen sollte ist leider noch nicht sehr verbreitet. Für eine Erhöhung der Raumqualität im Hinblick auf die Lärmeigenschaften und die damit einhergehende Leistungsverbesserung ist daher die Rücksichtnahme auf relevante akustische Kriterien der Raumgestaltung unerlässlich. Dass man entsprechend beim Bau oder Umbau eines Gebäudes in Sachen Auswahl der eingesetzten Materialien die richtigen Entscheidungen trifft und nicht nur schallharte Materialien wie Beton und Glas verwendet ist ein ganz wesentlicher Faktor.

Lärm und seine Auswirkungen auf Arbeitsleistung und Gesundheit

Dauerbelastung durch Lärm führt können wie bereits kurz erwähnt
Lärm und die Auswirkung am Arbeitsplatz
nicht nur zu Gehörschäden, zu Störungen des vegetativen Nervensystems und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Sie stellen auch einen wesentlichen Stressfaktor dar, was insbesondere bei der Büroarbeit, die viel Konzentration abverlangt, zu einer dauerhaften psychischen Belastung am Arbeitsplatz führen kann. Zudem stört Lärm das Sprachverständnis und erhöht die Wahrscheinlichkeit von Fehlern, und zwar vor allem bei Aufgaben die geistige Fähigkeiten beanspruchen. Die dabei vorgeschriebene Grenze für den Schalldruckpegel in Büroräumen (VDI 2058 Richtlinie) liegt bei 55 dB, was aber nach neueren Erkenntnissen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin für sich genommen keinen optimalen Wert darstellt. Dieser sollte bestenfalls niedriger ausfallen und entsprechend den Ansprüchen an die Konzentration bei der jeweiligen Bürotätigkeit angepasst werden. Je höher diese Ansprüche sind, z.B. bedingt durch die Komplexität der Aufgaben, desto besserer Lärmschutz wird benötigt. Ein häufig genannter optimaler Wert für Büroräume ist 30 dB, wobei Werte bis etwa 45 dB in einem guten Bereich liegen. Neben dem Schalldruckpegel spielt auch die Nachhallzeit eine extrem wichtige Rolle: Das ist die Zeitdauer bis zum Abklingen bzw. bis zum unhörbar werden eines Schallereignisses. Längere Nachhallzeiten sind allgemein von Nachteil, da sie das Sprachverständnis beeinträchtigen.

Wie kann die Raumakustik optimiert werden?

Je nach Lärmquelle und Befindlichkeit des Raums wird mit Schalldämmung und/oder Schallabsorption entgegengewirkt. Die Schalldämmung verhindert dabei das Durchdringen von Schall durch Wände, was beispielsweise bei äußerer Lärmeinwirkung sinnvoll ist (Außengeräusche, Nebenräume), während die Schallabsorption dazu dient, die Reflexion von Schall durch Wände zu verringern. Somit werden Nachhallzeit und Schalldruckpegel reduziert. Die Absorptionsrate hängt von dem Material, das den Absorptionsgrad bestimmt, sowie der Flächengröße des Absorbers ab. Dazu werden Akustikdecken, schallabsorbierende Stellwände, Wand- und Deckenabsorber, akustische Objekte sowie schallabsorbierende Einrichtungsgegenstände eingesetzt. Entscheidend für das Erreichen der optimale Akustik und die dafür benötigten Maßnahmen ist die Raumgröße, seine akustischen Voraussetzungen (z.B. Fenstergröße, Wandmaterial) sowie seine Funktion, durch die zukünftige oder bereits vorhandene Lärmquellen lokalisiert und kalkuliert werden können.

Akustik-Beratung

Sofern beim Neubau oder Umbau eines Gebäudes das Thema Schallabsorption nicht schon durch die Integration von Akustikdecken oder sonstige fest mit den Wänden oder der Decke verbundenen Akustik-Systemen gearbeitet wurde gibt es die Möglichkeit diverse flexible Akustik-Absorber nachzurüsten. Und auch wenn sich viele akustische Produkte wie Kegel, Würfel, Quader genauso wie Wand- und Deckenabsorber oder sonstige akustische Objekte im Do-It-Yourself Verfahren einfach nachrüsten lassen ist dringend
Beratung Raumakustik
zu empfehlen eine qualifizierte akustische Beratung in Anspruch zu nehmen wenn man denn auch wirklich vorher definierte akustische Ziele erreichen will. Gemeinsam mit diesem qualifizierten Berater lassen sich mit Hilfe einer ganzheitlichen Akustik-Planung auf Basis einer akustischen Analyse recht schnell und zu vertretbaren Kosten die passenden Akustik-Produkte selektieren und deren optimale Positionierung im Raum festlegen.

Fordern Sie hier Ihre Raumakustik-Beratung an.