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Raumakustik als allgegenwärtige Herausforderung

Das Thema Raumakustik gewinnt die letzten Jahre immer mehr an Aufmerksamkeit sowohl im architektonischen Bereich des Hochbaus wie auch im Bereich des Facility Managements bzw. bei der Büroeinrichtung und sowieso in der Innenarchitektur. Aber trotz dieser vermehrten Aufmerksamkeit für die Akustik gibt es noch immer sehr wenige Bestandsgebäude die gerade im Hinblick auf das Thema Schallabsorption und Nachhall den erforderlichen Kriterien gerecht werden und zwar so ziemlich in allen Bereichen, egal ob es sich dabei um Immobilien der öffentlichen Verwaltung, um Gewerbeimmobilien oder auch um Gebäude handelt die von Gastronomie, Handel oder Hotelerie genutzt werden. Im Hinblick auf die Schalldämmung sieht es zum Glück schon deutlich besser aus, siehe auch unter dem Punkt deckenhohe Trennwände und Akustik.

Auch bei den Neubauten ist der Anteil der Gebäude relativ hoch die im Hinblick auf das Thema Schallabsorption und Nachhall entweder nur sehr bedingt oder gar nicht optimiert sind. Gerade bei den neueren Gebäuden liegt dies insbesondere daran dass sehr viel mit Beton und großen Glasflächen gebaut wird. Beim Bezug von neuen Räumlichkeiten sollte also jeder Mieter sich zu dem Thema Akustik Gedanken machen und dies möglichst im Vorfeld auch mit seinem Vermieter besprechen da manche akustische Maßnahmen wie z.B. Akustikdecken oder deckenhohe Trennwände nur schwer bzw. teilweise auch nur unter Inkaufnahme von Unterbrechungen des laufenden Betriebs eingebaut werden können. Es gibt aber auch andere Akustikmaßnahmen die jederzeit von einer Fachfirma, mit nur minimalen Störungen des laufenden Geschäftsbetriebs, oder teilweise sogar mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst installiert werden können.

Akustik Do-it-Yourself

Für die beschriebenen, nur bedingt im laufenden Betrieb installierbaren, Akustikmaßnahmen wie Akustikdecken oder deckenhohen Trennwände macht es im Normalfall keinen Sinn diese sehr spezifischen Produkte selbst installieren zu wollen. Anders sieht es bei der inzwischen sehr breiten Palette an flexiblen bzw. reversiblen Akustikprodukten aus. Unter diese Kategorie fallen folgende Produkte:

  • Akustische Stellwände und Raumteiler
  • Schallabsorbierende Deckensegel und Deckenabsorber
  • Schallschluckende Wandabsorber
  • Akustische Kegel, Würfel, Zylinder, Baffeln, Totems und Quader
  • Sonstige Akustische Objekte wie Sitzmöbel und Ablagen
  • Büromöbel zur Optimierung der Akustik
  • Akustik-Bilder
  • Akustik-Vorhänge und Gardinen

Auch wenn die akustische Optimierung eines Raums zunächst mit solchen flexiblen Produkten auf den ersten Blick erst einmal teurer zu sein scheint, ist dies auf den zweiten Blick dann aber oft nicht so. Grund dafür ist, dass bei einer kurzfristig erforderlichen Anpassung der Räume an die heute sich schnell ändernden betrieblichen Prozesse der Umbau von flexiblen Absorbern oder Raum-in-Raum-Systemen kinderleicht und blitzschnell erfolgen kann. Außerdem können diese Produkte auch problemlos bei einem Umzug in die neuen Räume mitgenommen werden was natürlich die Kosten mittelfristig im Vergleich zu fest installierten Akustikdecken oder deckenhohen Trennwänden massiv reduziert.

Auch wenn man die Installation bzw. die Montage solcher flexiblen Akustikprodukten mit etwas handwerklichem Geschick selbst übernehmen kann gehört aber die Akustik-Planung und die entsprechenden Berechnungen bezüglich des optimalen Einsatzes der Absorber und der geeigneten Kombination dieser Schallmaßnahmen unbedingt in die Hand eines Experten.

Investitionen in die Akustik rechnen sich auch betriebswirtschaftlich

Eines haben alle akustischen Maßnahmen gemein, sie kosten Geld und zwar oft mehr als man zunächst glaubt. Aber die gute Nachricht ist dass sich so eine Investition in Akustik-Maßnahmen gerade in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels schnell amortisiert, weil das Wohlbefinden und die Arbeitsproduktivität der Mitarbeiter nachhaltig steigt. Dies führt entsprechend sehr schnell zu messbaren betriebswirtschaftlichen Effizienzsteigerungen und hilft außerdem gleichzeitig noch gerade die hoch motivierten und hoch qualifizierten Mitarbeiter langfristig ans Unternehmen zu binden.