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Raum-Akustik für die Kantine und die Mensa

Die Kantine ist ein sehr wichtiger Ort, weil das Personal dort die Mittagspause verbringt. Entsprechend wird hier nicht nur durch das Essen neue Kraft und Energie für den
Kantine mit mehreren Personen
restlichen Arbeitstag gesammelt, sondern auch mental wieder aufgetankt durch eine Pause vom oftmals stressigen Arbeitsalltag. Interessant ist dass gerade neuere Untersuchungen zeigen dass die Kantine nicht nur zum Essen, für private Gespräche und zum ″Auftanken″ genutzt wird, sondern in vielen Fällen auch für die sehr wichtigen informellen fachlichen Gespräche der Mitarbeiter untereinander. Für eine Mensa z.B. an der Hochschule oder an anderen Einrichtungen gilt natürlich dasselbe nur dass eben dort nicht ausschließlich die Mitarbeiter Ihren Mittag verbringen sondern auch die Studenten oder Teilnehmer der Bildungseinrichtung. Es ist klar dass in Räumen, in denen viele Menschen miteinander kommunizieren, schon allein durch die Gespräche ein permanenter Geräuschpegel entsteht der zusätzlich noch durch den Lärm vom Besteck und vom Geschirr verstärkt wird. Hinzu kommt dass Speiseräume aus hygienischen Gründen im Normalfall mit glatten und schallharten Materialien ausgestattet sind und man den Mitarbeitern auch eine helle und freundliche Atmosphäre bieten will was üblicherweise durch große Fensterfronten erreicht wird. Sowohl glatte Böden und Wände wie auch große Glasflächen sind aber alles andere als förderlich für die Raumakustik.

Gesetzliche Vorgaben für die Akustik im Speisraum

Bei Räumen ab einer Größe von 50 qm fordert die DIN 18041 dass mindestens 40% der Grundfläche des Raums mit schallabsorbierenden Materialien mit der Eigenschaft a = 0,8 bis 1,0 entspricht, wobei a den Schallabsorptionsgrad bezeichnet. Es ist gemäß dieser Vorgabe aber ebenfalls möglich stattdessen eine Fläche die 80% der Grundfläche desselben Raums entspricht mit einem Absorptionsmaterial mit der Eigenschaft a = 0,4 bis 0,75 auszustatten.

Kriterien und Möglichkeiten für die Schallabsorption im Speisesaal

Es geht deshalb darum in einem Betriebsrestaurant die helle und freundliche Atmosphäre sowie die hygienischen Vorschriften mit der Raumakustik in einen perfekten Einklang zu bringen.

Mensa mit Tischen und Sühlen
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um die Kantine umzugestalten. Genau wie an den Büroarbeitsplätzen sind Tische mit und ohne Schallschutzwände eine Lösung, um den unterschiedlichen Bedürfnissen des Personals gerecht zu werden. Denn nicht alle Menschen wollen auch beim Essen kommunizieren, sondern freuen sich auf eine Mittagspause in einer ruhigen Umgebung. Schallschutzwände zwischen den Esstischen oder Tischgruppen können ein Baustein sein, so ähnlich wie am Arbeitsplatz, um den Lärmpegel im Speisesaal zu senken.

Neben den bekannten Akustikdecken bieten auch farbige Akustik-Segel an der Decke bzw. Akustik-Paneele an der Wand oder auch Akustik-Bilder eine gute Möglichkeit einerseits mehr Farbe und mehr Stil in den Raum zu bringen und andererseits die Raumakustik zu verbessern indem Sie den Schall schlucken bevor dieser sich ausbreitet. Akustik Bilder sind übrigens Kunstwerke, die nicht nur das Auge erfreuen, sondern auch die Ohren, weil sie den Schall schlucken.

Aus dem Küchenbereich dringen ebenfalls unzählige Geräusche in die Kantine. Die Theke der Essensausgabe lässt nicht nur das Essen durch, sondern auch alle Küchengeräusche, wie das Klappern der Töpfe und laute Kochanweisungen. Die Dämmung und die Absorption dieser Geräuschkulisse ist zumindest teilweise mit Paneelen möglich, die diesen Bereich partiell von der Kantine abtrennen.

Zusätzlich sind schallabsorbierende Vorhänge bei großen Glasfronten eine gute Möglichkeit um die negativen akustischen Effekte der Fenster zu reduzieren und bieten gleichzeitig auch noch einen gewissen Schutz gegen die Sonneneinstrahlung.

Ein höheres Leistungspotential der Mitarbeiter/innen besonders am Nachmittag ist das Ziel solcher Maßnahmen. Solche vorbeugenden Maßnahmen sind eine Investition in die Zukunft, denn zufriedenes Personal ist leistungsstärker.