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Raum-Akustik im Bildungsbereich

Schulungsraum bei einer Prösentation
Gerade im Bildungsbereich ist es besonders wichtig, dass die genutzten Räume neben den visuellen und ergonomischen Faktoren auch die wichtigsten akustische Kriterien erfüllen. Häufig sind die Inhalte der Seminare und Kurse so komplex und kompliziert, dass die Kursteilnehmer absolute Ruhe und Konzentration benötigen, um sich auf die vorgestellten Neuerungen einlassen zu können. Es ist allgemein bekannt, dass der Mensch in Ruhe besser lernfähig und konzentrationsfähig ist. Seminar- und Bildungsräume sollten entsprechend unbedingt gut schallisoliert sein aber auch mit einem durchdachten Konzept in Sachen Schallabsorption ausgestattet sein.

Schalldämmung und Schallabsorption als Erfolgsfaktor im Bildungsbereich

Bei der Schalldämmung geht es darum die Räume durch entsprechende Maßnahmen vor störenden Geräuschen von außen zu schützen und vor allem auch die Möglichkeit für Privatsphäre und Vertrautheit zu erhöhen. Bei der Schallabsorption geht es dabei um die Nachhallzeit und um die störenden Einflüsse in Sachen Lärm die aus dem Raum selbst kommen. Dabei ist es wichtig zu verhindern, dass Geräusche und Worte von den Innenwänden reflektiert werden, sodass eine optimale, akustische Raumqualität geschaffen wird. ähnlich wie in den Räumen von Kindergärten, Schulen oder Hochschulen ist auch bei Räumen von Bildungsträgern die Verständlichkeit der gesprochenen Worte ein ganz zentraler Faktor. Erreicht wird dies vor allem durch eine kurze Nachhallzeit. Für eine typische Raumgröße im Bildungsbereich von beispielsweise rund 250 qm kommt dieses Ziel bei der vollen Besetzung mit einer Nachhallzeit von rund 0,6 s im Frequenzbereich von 500 Hz bis 1000 Hz in Reichweite. In dieser akustischen Umgebung ist es den Kursteilnehmern dann auch möglich, sowohl in der Gruppen- als auch in der Einzelarbeit, die Themen des Seminars konzentriert und aufmerksam zu bearbeiten und zu verinnerlichen.

Akustikmaßnahmen in Bildungseinrichtungen

Da die Räume in Bildungseinrichtungen im Gegensatz zu Büroräumen kaum mit Schränken und Regalen ausgestattet sind, die neben ihrer eigentlichen Funktion als Stauraum auch sehr gut als Schallabsorber nutzbar sind, muss die Verbesserung der Raumakustik im Normalfall über spezielle Maßnahmen erfolgen. Eine gute Idee in Sachen Schallabsorption, die sich aber noch nicht sehr weit verbreitet hat, ist dass man in Seminarräumen anstatt einer frei stehenden Garderobe eine komplette Wand des Raums als Garderobenschrank mit mikroperforierten Fronten integriert. Die speziellen Fronten und der Hohlkörper der Schrankwand eignen sich zusammen mit der darin aufbewahrten Kleidung sehr gut als ein Baustein des Akustikkonzepts für den Seminarraum.

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Natürlich sind auch die bekannten akustischen Decken ein möglicher Baustein für das Akustikkonzept in Bildungseinrichtungen, dies natürlich vor allem dann wenn die Räume nicht angemietet sind. Bei angemieteten Räumen sind Akustikdecken für den Nutzer eher nicht geeignet, zumindest dann nicht wenn er selbst für die Akustik sorgen muss und dies nicht vom Eigentümer des Gebäudes übernommen wird. Für die Fensterflächen bieten sich zum einen normale Vorhänge an, die aber für einen guten Akustikeffekt schon eine eher voluminöse Struktur aufweisen sollten. Natürlich gibt es heute auch spezielle Akustikvorhänge die leichter sind und trotzdem einen sehr guten Schallschutz bieten. Sämtliche mobilen Akustikprodukte wie z.B. Deckensegel, Wandabsorber oder Würfel, Kegel, Quader und Zylinder mit akustischer Funktion eignen sich hervorragend um die Nachhallzeit zu optimieren. Zusätzlich bieten sich noch frei im Raum stehende Akustikobjekte, schallabsorbierende Sitzwürfel oder auch Akustikbilder an um Akustik und Design zu einem stimmigen Gesamtkonzept zu vervollständigen. Sofern in den Seminarräumen eine Raumgliederung sinnvoll bzw. gewünscht ist machen auch mobile akustische Stellwände absolut Sinn.

Verbesserte Akustik bedeutet verbesserte Stressreduktion und mehr Bildungserfolg

Nicht selten dauern Seminare und Fortbildungsmaßnahmen viele Stunden verteilt über mehrere Tage. Der Mensch neigt unter solchen Bedingungen schnell zu Stress, und Stress führt dazu dass Menschen weder konzentrationsfähig noch aufnahmebereit sind. Es ist also wichtig dafür zu sorgen, dass die akustischen Voraussetzungen geschaffen werden, damit in den Räumen der Bildungseinrichtung nicht nur, wie oben erläutert, eine positive Lernatmosphäre zur Verfügung steht sondern auch die Gesundheit der Teilnehmer der Bildungsmaßnahme berücksichtigt wird. Da Seminare für viele Menschen ungewohnt sind und zusätzlich außerhalb des gewohnten Umfelds stattfinden sind sie oft sehr angespannt. Dies führt dazu dass sie schnell Stresssymptome entwickeln können, welche sogar zu langfristigen gesundheitlichen Schäden führen können. Durch eine ruhige und zielgerichtete Raumakustik können solche stressbedingten Reaktionen vermieden oder zumindest reduziert werden. So profitiert sowohl der Träger der Bildungseinrichtung durch entsprechend ausgestattete Seminar- und Schulungsräume weil sich eine solche Atmosphäre bei den Teilnehmern herumspricht und zu einem nicht zu unterschätzenden Werbeeffekt führt. Nicht zuletzt profitieren natürlich auch die Teilnehmer selbst unmittelbar davon. Es wird den Teilnehmern viel leichter fallen, neue Dinge zu lernen und zu verstehen, wenn sie dies in Ruhe und in einer geeigneten Umgebung tun können. Auf diese Weise wird der Lerninhalt von den Teilnehmern richtig verinnerlicht, sodass sie ihn später auch wirklich umsetzen und in ihrer täglichen Arbeit anwenden können.