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Herausforderung akustische Gestaltung von Räumen

Nicht nur in Produktions- und Verwaltungsgebäuden die schon etwas in die Jahre gekommen sind, sondern auch bei relativ neuen Räumen oder sogar bei manchen gerade erst frisch fertig gestellten Gebäuden lässt die Raumakustik in nicht wenigen Fällen stark zu wünschen übrig. Ein Grund dafür ist vor allen Dingen dass das Thema Akustik beim Bau bzw. beim Umbau und bei der Einrichtung von Gebäuden nur bedingt im Fokus der Planungen steht. Immerhin wird, insbesondere aufgrund von gesetzlichen Bauvorschriften, die Schalldämmung seit geraumer Zeit bei Baumaßnahmen schon in der Planung berücksichtigt und ist deshalb auch eher kein größeres Problem mehr.

Die Zusammenhänge von Akustik, Wohlbefinden und Arbeitseffizienz

Ganz anders sieht es dagegen im Bereich Schallabsorption bzw. Schalldämpfung in Sachen Nachhall aus und dies gerade in Zeiten wo Open-Space und Großraumbüros wieder stark an Bedeutung gewinnen. Bei der Schalldämpfung geht es ja nicht wie bei der Schalldämmung darum dass ein Bereich eines Gebäudes mit starker Lärmentwicklung von einem anderen abgeschirmt wird. Vielmehr geht es hierbei darum dass der innerhalb eines Raumes entstehende Schall möglichst gleich am Entstehungsort wieder absorbiert wird. Das Ziel bei der Schallabsorption ist es zu verhindern dass der durch den Nachhalleffekt, in Räumen mit vielen schallharten Materialien, entstehende Lärm sich nicht zu einem permanenten Rauschen potenziert. Dies hat nämlich zur Folge dass die Menschen im Raum automatisch noch lauter reden was wiederum den Nachhall weiter erhöht und damit zu einer Negativspirale führt. Immer mehr Unternehmen und Institutionen beschäftigen sich inzwischen mit den wissenschaftlichen Studien die auf die negativen Auswirkungen von Lärm auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter und die entsprechenden Auswirkungen auf die Arbeitseffizienz im Unternehmen hinweisen. Nicht zuletzt deshalb ist es so wichtig sich mit dem Thema Akustik ausführlich zu beschäftigen und sich eine qualifizierte Akustik-Beratung oder / und sich das akustische Know-How über ein Akustik-Seminar ins Haus zu holen.

Akustik-Seminare

Das folgende Zitat von dem schwedischen Theaterregisseur und Schriftsteller Henning Mankell macht auf doppelte Weise deutlich wie wichtig es ist sich mit diesem vielfach verkannten Thema Raum-Akustik und den Auswirkungen von Lärm auf die Menschen in diesen Räumen zu beschäftigen.

"Wissen ist das richtige Verständnis von Informationen"

Dieses richtige Verständnis von Information kann zum einen derzeit noch auf die sehr einseitige Betrachtung der Raumakustik unter dem Aspekt der Fokussierung auf die Schalldämmung beziehen. Wie oben beschrieben wird der Aspekt Schallabsorption bisher noch sehr stiefmütterlich behandelt.

Zum anderen kann man dieses Zitat auf die physikalischen Fakten beziehen da man nämlich eine Information die man schon rein akustisch nicht richtig versteht natürlich auch nicht in den passenden Wissenskontext einbinden kann. Jeder hat das sicherlich irgendwann schon mal erlebt dass er in der bei einem Gespräch in der Produktionshalle, bei einer Gruppenarbeit im Seminarraum oder am Abend in der überfüllten und akustisch schlechten Kneipe nur die Hälfte verstanden hat. Außerdem kennen wir das auch von dem Spiel "Stille Post" wenn dann aus einer Information nach einer Weile plötzlich eine komplett andere Information wird.

Ein Akustik-Seminar kann bei Bedarf je nach Zielgruppe der Teilnehmer sehr weit ausholen und auch die wissenschaftlichen bzw. physikalischen Hintergründe zum Thema Schall und Akustik beleuchten wobei dies für die konkrete Schalloptimierung von Räumen im Normalfall nicht von entscheidender Bedeutung ist. Üblicherweise wird man aus den folgenden stichwortartigen Themen auswählen um je nach Wissen und Bedürfnissen der Teilnehmer ein interessantes und zielführendes Akustik-Seminar zusammenzustellen:

  • Raumakustische Grundlagen wie z.B. Akustische Kenngrößen zu Lärm und Nachhall
  • Baumaterialien und Einrichtungsgegenstände und deren akustische Effekte
  • Akustische Anforderungen an Gebäude bzw. Räumlichkeiten und die entsprechenden Gesetze, DIN-Normen und sonstigen Verordnungen bzw. Vorgaben
  • Schalldämmung versus Schallabsorption
  • Subjektiver Lärm und Psychoakustik sowie psychosoziale Prozesse
  • Produktübersicht für die akustische Raumoptimierung inklusive der Vorstellung von Raum-in-Raum-Systemen
  • Optimierung akustischer Widersprüche wie z.B. offene kommunikative Raumstrukturen in Verbindung mit Privatheit und Territorialität
  • Fallstudien zur Erarbeitung von raumakustischen Konzepten inklusive der Berechnung von Absorbern, Diffusoren und Resonatoren sowie der optimale Dimesnironierung

Wir bieten Ihnen in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern gerne ein auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Seminar an, bitte nehmen Sie hierfür Kontakt mit uns auf.

Gerne können Sie sich auch schon mal in Sachen "Akustik fürs Auge" hier umsehen!