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Raumakustik und der Einfluss auf die Arbeitsatmosphäre bzw. die Arbeitsleistung

In unserer Wissens- und Kommunikationsgesellschaft wird es für die Unternehmen immer wichtiger zu erkennen dass die Mitarbeiter nicht irgendein Kostenfaktor sondern die wichtigste Ressource für die zukünftige
Großraumbüro mit viel Arbeitsplätzen
Wettbewerbsfähigkeit sind, und entsprechend auch danach zu handeln. Es geht also für die Geschäftsführung immer mehr darum das Arbeitsumfeld so zu gestalten dass die Mitarbeiter ihre maximale Produktivität erreichen. Leider wurde in der Vergangenheit, und wird teilweise auch heute noch, nur mit entsprechendem Druck versucht die Arbeitsleistung der Mitarbeiter zu steigern. Dies kann auf kurze Sicht auch durchaus funktionieren, gerade in einem Arbeitsmarkt in dem in ausreichender Zahl Fachkräfte verfügbar sind. Da wir aber bereits heute, speziell in den höher qualifizierten Berufen, immer mehr mit Fachkräftemangel zu kämpfen haben ist es aufgrund der zunehmenden demografischen Probleme entscheidend die Anforderungen an den Arbeitsplatz und die Anforderungen an die Mitarbeitern in einen optimalen Einklang zu bringen. Dabei spielen zum einen diverse soziale Leistungen eines Unternehmens wie das Angebot eines Cafeteria-Systems mit einer qualitativ hochwertigen Kantine, oder das Angebot einer gesundheitlichen Unterstützung der Mitarbeiter z.B. durch ergonomische Beratung oder das Angebot einer Kintertagesstätte für den Nachwuchs der Mitarbeiter eine immer größere Rolle. Zum anderen wird aber eine gute Arbeitsatmosphäre und die mitarbeitergerechte Gestaltung der Arbeitsumgebung stark unterschätzt. Neben der optimalen Ergonomie für Büro und Betrieb spielt dabei die akustische Gestaltung der Arbeitsräume eine ganz wesentliche Rolle, wobei ja die akustischen Themen Schalldämmung und Schallabsorption zwei wesentliche Bausteine der Ergonomie im weiteren Sinne darstellen. Dass starker Lärm mit hohen dB Werten, wie er z.B. gerade im Produktionsbereich verstärkt anzutreffen ist, einen hohen Einfluss auf die Gesundheit und die Arbeitsleistung der Mitarbeiter hat ist inzwischen weithin bekannt. Weniger bekannt ist dagegen dass der sogenannte akustische Nachhall im Büro, im Besprechungsbereich, in der Gastronomie oder wo auch immer einen wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsleistung der Mitarbeiter sowie auch auf das vegetative Nervensystem, und damit auf die Gesundheit von uns Menschen hat.

Verstöße gegen Arbeitsschutz Verordnungen können sogar eine Straftat sein

Viel zu wenig bekannt ist in diesem Zusammenhang auch dass der Gesetzgeber diverse Vorschriften wie z.B. die Arbeitsstättenverordnung, die Bildschirmarbeitsverordnung oder die Vibrations-Arbeitsschutzverordnung erlassen hat. Vielen Arbeitgebern ist gar nicht bewusst dass sie grundsätzlich dazu verpflichtet sind diese Vorschriften zum Wohle Ihrer Mitarbeiter von sich aus umzusetzen, so z.B. auch im Hinblick auf die Themen Akustik und die Ergonomie. Noch weniger bekannt ist dass Verstöße gegen diese Verordnungen nicht nur mit eine Strafe wegen Ordnungswidrigkeit bestraft werden können, sondern gemäß § 9 ArbStättV sogar eine Straftat sein können.

Stellwände und Raumakustik

Um den oben beschriebenen Nachhall in den Griff zu bekommen wurden in der Vergangenheit, und werden auch heute noch, bevorzugt akustische Stellwände eingesetzt. Allerdings wird beim Einsatz von Stellwänden häufig viel zu einseitig nur die Optimierung der Akustik aber zu wenig die Arbeitsumgebung als Ganzes beachtet. Wenn der Arbeitsraum mit viel zu vielen und zu hohen Stellwänden ausgestattet wird fühlen sich die Mitarbeiter eingeengt und durch fehlenden Sichtkontakt geht auch viel an Kommunikation verloren.

Da in unserer Informationsgesellschaft die Themen Kommunikation und Teamwork weiter massiv an Relevanz gewinnen ist der Trend weg von Einzelbüros hin zu Großraumbüros, Gruppenbüros oder Open Space stärker denn je festzustellen. Aufgrund der technischen Möglichkeiten von Laptop, Notebook, Tablet und Smartphone ist heute bei weitem nicht mehr für jeden Mitarbeiter ein persönlich zugewiesener Arbeitsplatz erforderlich, denn das Büro ist praktisch immer und überall dabei. Dadurch werden variabel nutzbare Büroräume mit maximaler Reversibilität immer wichtiger. In diesem Zusammenhang tauchen vermehrt Begriffe wie Desk-Sharing, Smart-Office, Flexible-Office oder Future Office auf um diese neue Art von Büroräumen zu umschreiben.

Durch eben diese Entwicklung wird es immer wichtiger eine ganzheitliche Strategie in Sachen Akustik im Unternehmen zu entwickeln und auch umzusetzen. Dabei spielen sicherlich auch weiterhin akustische Stellwände eine ganz gewichtige Rolle wenn Sie denn im Rahmen eines akustischen Gesamtkonzepts für die jeweiligen Büroräume mit akustischen Würfeln, Totems, Zylindern, Wandbildern bzw. Decken- und Wandabsorbern und sonstigen schallabsorbierenden Maßnahmen und Produkten kombiniert werden.

Zu beachten ist bei Stellwänden auch noch ob diese mehr als Raumteiler mit zusätzlicher Akustikfunktion oder mehr als unmittelbarer Akustik-Absorber direkt bei den Mitarbeitern am Arbeitsplatz in Form einer Art Tischumbauung vorgesehen sind.